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Tagesmutter-Neuenrade


L i e b e   E l t e r n  !

 

Was ist Kindertagespflege?

Die Tagesmutter betreut - entweder im eigenen Haushalt oder im Haushalt der Sorgeberechtigten - Kinder von        

0 - 14 Jahren, deren Eltern berufstätig sind oder aus anderen Gründen für einen Teil des Tages die Betreuung ihrer Kinder nicht übernehmen können. Die Kindertagespflege ist eine gesetzlich anerkannte Berufsform im familiennahen Umfeld. Sie ist gleichrangig mit der Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder einer Kindertagesstätte. Eltern können zwischen den verschiedenen Betreuungsformen diejenige auswählen, die ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Eine Tagesmutter wird vor allem für Kinder unter 3 Jahren in Anspruch genommen. Für die Kindertagespflege kann bei vorliegen der entsprechenden Kriterien eine Förderung beim Jugendamt (genau wie beim Kita-Platz) beantragt werden.

 

Mein Erziehungs- und Bildungskonzept.

In meiner Arbeit mit den Kindern möchte ich mich ein wenig der Pädagogik von Maria Montessori nähern. Sie wurde 1870 in Italien geboren, war dann Ärztin, studierte später Antropologie, Experimentalpsychologie, Erziehungsphilosophie, Pädagogik und Hygiene an der philosophischen Fakultät der Universität in Rom. Ab dieser Zeit widmete sie sich ganz der Erziehung und Bildung der Kinder.

Zitat von Maria Montessori: "Hilf mir, es selbst zu tun. Zeig mir wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen."

Diesen Grundsatz von Montessori werde ich mir als Leitfaden immer und in jeder Situation vor Augen halten. Er zeigt die Liebe und die Achtung vor dem Kind. Jedes Kind soll unabhängige und freie Entscheidungen treffen können. Das Kind steht im Mittelpunkt, nicht alle gleichzeitig, aber nacheinander. Jedes Kind bekommt die volle Aufmerksamkeit, wenn sie gebraucht wird, sei es im Spiel, in Gesprächen, in der Natur, beim Sport, beim Malen, beim Musizieren, beim Buch anschauen oder beim Trösten, wenn es sich weh getan hat. Ich werde jedes Kind genau bei seinen Tätigkeiten beobachten und es selbst tun lassen. Sie sind so stolz, wenn sie es selbst geschafft haben, sie entwickeln Geschicklichkeit und Selbstbewustsein. Sie entwickeln ihre Sprache und lernen, Konflikte verbal zu lösen. Alle kindlichen Anstrengungen sind umsonst und schlagen in die falsche, nicht gewollte Richtung, wenn die Erwachsenen ihnen alles aus der Hand nehmen, ihnen alles sagen, was sie tun sollen. Sie werden quengelig, unausgeglichen, ja sogar agressiv. In ein intensives, vertieftes Spiel werde ich nicht eingreifen. Die Gedanken und Überlegungen, und damit der Ablauf des Spiels, würden zerstört werden. Konzentrationsfähigkeit ist eine Voraussätzung für das spätere Lernen in der Schule. Die Kinder werden langsam lernen, selbstständig zu denken und zu handeln.

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